Projekte zur Randgruppenliteratur

Es gibt eine Reihe von Projekten, in denen die Randgruppenliteratur gefördert wird:

wissenschaftliche Projekte (z.B. Uni Münster/Landschaftsverband Westfalen-Lippe: Zur Bedeutung des Lesens und Schreibens in psychischen Krisen, Schreiben mit jugendlichen Strafgefangenen);

europäische Kulturprojekte zu Kunst und Literatur (z.B. Spaces to live/Lebensräume. Kunst und Psychiatrie in europäischen Psychiatrien);

Literaturprojekte in Krankenhausschulen (z.B. das Projekt „Klapse“ in der Kinder- und Jugendpsychiatrie Düsseldorf); das Lesen von Randgruppenliteratur im Deutschunterricht von Allgemeinschulen (z.B. an der Ingeborg-Drewitz-Gesamtschule Gladbeck: Gefangenenliteratur im Deutschunterricht);

die Errichtung von Werkstätten und Ausstellungsräumen / Museen für Randgruppenliteratur/-kunst (vgl. Kunsthaus Kannnen, Museum für Art brut und Outsider Art, Münster; Musee de l´Art Brut, Lausanne; Galerien für Outsider Art);

die Dokumentation und Verbreitung von Randgruppenliteratur (vgl. die Dokumentationsstellen „Schreiben und Lesen in sozialen und psychischen Krisensituation“ und „Gefangenenliteratur (auch Knastliteratur genannt“, Münster);

betreute Schreibgruppen in Institutionen wie Gefängnissen, Psychiatrien, Altersheimen, Kinder- und Jugendheimen, Jugendzentren.

Vernetzte Projekte sind z.B.:

Ingeborg-Drewitz-Preis für Gefangene

Theatertage des Sächsischen Justizvollzuges